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Image by Gilbert Timothy

Entdecke die natürliche Intelligenz deines Körpers.

Unser Nervensystem ist das Ergebnis einer sehr langen Entwicklungsgeschichte. Es hilft uns wahrzunehmen, uns anzupassen, auf Gefahr zu reagieren, Verbindung zu suchen, aktiv zu werden und wieder zur Ruhe zu kommen.

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Unser Körper reagiert fortlaufend auf das, was in uns und um uns herum geschieht – und versucht dabei immer wieder, ein für uns stimmiges Gleichgewicht herzustellen. Vieles davon passiert ganz selbstverständlich, ohne dass wir bewusst etwas dafür tun müssen.

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Unsere heutige Lebenswelt stellt dieses System allerdings vor ganz andere Herausforderungen. Eine enorme Dichte an Informationen und Reizen trifft auf Leistungsdruck, soziale Erwartungen und reale Unsicherheiten über unsere Gegenwart und Zukunft. Gleichzeitig prägen unsere persönlichen Erfahrungen, was unser Nervensystem als sicher, belastend oder bedrohlich wahrnimmt.

„So kann auch etwas, das für andere völlig harmlos erscheint, in uns eine starke Reaktion auslösen."

Für mich bedeutet Regulation deshalb nicht, unseren Körper ständig kontrollieren oder ihm immer neue Techniken beibringen zu müssen.

Vielmehr können wir lernen, seine Reaktionen besser zu verstehen – und wieder mehr Raum für das schaffen, was er von Natur aus kann:

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Wahrnehmen, reagieren, sich anpassen und immer wieder ein neues Gleichgewicht finden.

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Image by Benjamin Chambon

NERVENSYSTEM & REGULATION

Regulation bedeutet Flexibilität.

Unser Nervensystem verändert seinen Zustand fortlaufend. Mal fühlen wir uns sicher, verbunden und neugierig. Mal sind wir voller Energie oder angespannt und alarmiert. Und manchmal werden wir müde, ziehen uns zurück oder fühlen uns wie abgeschnitten.

"Das Ziel ist nicht, dauerhaft ruhig und entspannt zu sein."

Unser Nervensystem verändert seinen Zustand fortlaufend. Mal fühlen wir uns sicher, verbunden und neugierig. Mal sind wir voller Energie oder angespannt und alarmiert. Und manchmal werden wir müde, ziehen uns zurück oder fühlen uns wie abgeschnitten.

Dabei arbeite ich unter anderem mit einem polyvagal-informierten Verständnis und sogenanntem Mapping: Wir lernen die eigenen Zustände kennen und unterscheiden.

Bin ich gerade erschöpft? Traurig? Ängstlich? Wütend? Brauche ich Ruhe, Bewegung, Kontakt oder Abstand?

Je besser wir unsere Reaktionen kennenlernen, desto leichter können wir herausfinden, was wir tatsächlich brauchen.

Image by Benjamin Chambon
Image by Pedro Vergara

BEWEGUNG & KÖRPERWAHRNEHMUNG

Körper. Atem. Sinne.

Bewegung, Atem und Sinne sind unmittelbare Wege, um wieder mehr bei uns selbst anzukommen.
Sie unterstützen uns dabei, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und das, was gerade da ist, unmittelbarer zu erleben.

Image by Nikola Murniece

Bewegung darf vieles sein.

Bewegung bedeutet in meiner Arbeit nicht einfach „Sport“.

Sie kann kräftigend oder weich sein. Strukturiert oder frei. Langsam oder dynamisch. Manchmal brauchen wir Widerstand und Kraft, manchmal einen langen Stretch – und manchmal Musik und fünf Minuten völlig planloses Tanzen.

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Je nach Mensch und Situation fließen Elemente aus Mobility, Yoga, Yin Yoga, Krafttraining, intuitiver Bewegung, freiem Flow und Tanz in meine Arbeit ein.

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Nicht die Bewegungsform steht im Mittelpunkt, sondern die Frage:

Was passiert in dir, wenn du dich bewegst?

Image by Michael Starkie

Der Atem ist immer dabei.

Unser Atem reagiert unmittelbar auf das, was wir erleben. Er verändert sich bei Anstrengung, Angst, Konzentration, Entspannung oder Freude – und gleichzeitig können wir über unsere Atmung körperliche Zustände beeinflussen.

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Manchmal beobachten wir den Atem einfach. Manchmal verändern wir ihn bewusst. Und manchmal lassen wir ihn komplett in Ruhe.

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Es geht nicht darum, ständig „richtig“ zu atmen, sondern den Atem als eine weitere Möglichkeit kennenzulernen, mit unserem Körper in Kontakt zu kommen.

Image by Nikola Murniece

Deine Sinne verbinden dich mit der Welt.

Sehen. Hören. Riechen. Schmecken. Berührung. Temperatur. Bewegung. Raum.

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Über unsere Sinne bekommt unser Nervensystem fortlaufend Informationen darüber, wo wir sind und was um uns herum passiert.

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Den Wind auf der Haut spüren. Beim Gehen tatsächlich die Umgebung sehen. Musik hören und sich dazu bewegen. Etwas intensiv riechen oder schmecken. Einen Menschen wirklich anschauen.

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Unsere Sinne bringen unsere Aufmerksamkeit ganz natürlich zurück zu dem, was gerade passiert.

MEINE EInLADUNG

Verstehen. Wahrnehmen. Erleben.

In meiner Arbeit kommen deshalb Wissen über das Nervensystem, Gespräch und Reflexion, Körper- und Sinneswahrnehmung, Atem, Bewegung und Entspannung zusammen.

Was davon sinnvoll ist, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Es geht nicht darum, noch mehr an dir zu arbeiten. Sondern dich so gut kennenzulernen, dass du immer öfter spürst, was du gerade brauchst.

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